

Mit anderen Wellensittich-Haltern ins Gespräch kommen
Gerade in Zooläden kommt es gelegentlich zu der Situation, dass man selbst nur schnell etwas Futter und Spielzeug kaufen möchte und mitbekommt, wie jemand vor den Wellensittich-Käfigen steht und im Begriff ist, sich einen Wellensittich auszusuchen. Wer einen freundlichen und ruhigen Charakter hat, kann an dieser Stelle die Gelegenheit ergreifen und ein Gespräch beginnen. Sachlich und informativ sollte es sein, und wenn schon der Zoofachverkäufer daneben steht, muss man natürlich aufpassen, ihn nicht zu verärgern. Im Grunde unterstützt man ja seine Verkaufsabsichten in äußerst positiver Weise, indem man zu einem ausreichend großen Käfig und einem Partnervogel rät - nur ist es wichtig, dass das auch so bei diesem Berater ankommt, sonst macht man sich schnell unbeliebt.
Sachlich argumentieren, von eigenen Erfahrungen berichten
Auf ein solches Gespräch sollte man sich nur einlassen, wenn man gut vorbereitet ist. Zwar ergeben sich solche Unterhaltungen fast immer spontan; wer aber ein solides Wissen über artgerechte Haltung hat, ist im Grunde schon bestmöglich vorbereitet. Ist das Gegenüber bislang fest davon überzeugt, dass Einzelhaltung okay ist, bringen Einwürfe wie "Genau das habe ich früher auch gedacht, bis..." erfahrungsgemäß den Gesprächspartner zum Nachdenken. Man sollte immer darauf achten, wie der andere reagiert. Ist er offen und interessiert? Dann kann sich daraus eine recht ausführliche Beratungssituation ergeben. Macht der andere dicht und signalisiert womöglich, dass er sich belästigt fühlt? Dann ist es besser, sich freundlich zu verabschieden. In beiden Fällen aber ist es sinnvoll, dem Gesprächspartner eine Webadresse für weitere Informationen mitzugeben. Wer einen Flyer zur Hand hat - perfekt. Andernfalls tut es auch ein Zettelchen mit der Internetadresse.
Zur guten Vorbereitung ist der Ratgeber von welli.net eine sinnvolle
Lektüre:
» Wellensittich-Ratgeber
Nicht jedes solcher Gespräche ist von Erfolg gekrönt. Aber immer, wenn man es geschafft hat, das Interesse des Gegenübers zu wecken, bedeutet das letztlich kleine oder große Verbesserungen für Wellensittiche. Es lohnt sich also, einmal selbst einen Versuch zu starten. Nicht aufgeben, wenn es beim ersten Mal nicht gleich gut läuft. Man braucht auch selbst ein wenig Routine, um gut auf mögliche Gesprächsverläufe vorbereitet zu sein. Und dann fällt es auch mit jedem Mal leichter.